Was ist eine Maske? Vom Karneval bis zum Schutz
Eine Maske bedeckt das Gesicht ganz oder teilweise – zum Verkleiden, zum Schutz vor Keimen und Staub oder, übertragen, um wahre Gefühle zu verbergen.
Eine Maske verändert, wie andere uns sehen – im Theater, beim Fasching oder im Krankenhaus. Wer die Maske fallen lässt, zeigt endlich sein wahres Gesicht. Das Wort reiste über Italien und Frankreich ins Deutsche.
- Gesichtsbedeckung zur Verkleidung. *Zum Karneval trug er eine venezianische Maske.*
- Schutzmaske. *Im Labor ist eine Maske Pflicht.*
- Kosmetische Auflage. *Die Gurkenmaske soll die Haut beruhigen.*
- Verstellung (übertragen). *Hinter ihrer freundlichen Maske verbarg sie Wut.*
Formen
| Fall | Singular | Plural |
|---|---|---|
| Nominativ | die Maske | die Masken |
| Genitiv | der Maske | der Masken |
| Dativ | der Maske | den Masken |
| Akkusativ | die Maske | die Masken |
| Komposita | Atemschutzmaske | Maskenball |
Beispiele aus dem Alltag
- Bitte setzen Sie die Maske auf.Höfliche Aufforderung; das Verb dazu ist „aufsetzen“.
- Der Schauspieler saß zwei Stunden in der Maske.Im Theater heißt auch der Schminkraum „Maske“.
- Endlich ließ er die Maske fallen.Redensart: seine wahren Absichten zeigen.
Herkunft
Das Wort kam im 16. Jahrhundert aus dem französischen *masque* ins Deutsche, das seinerseits auf das italienische *maschera* zurückgeht. Woher das italienische Wort stammt, ist nicht sicher geklärt; häufig wird eine Verbindung zum arabischen *masḫara* „Possenreißer, Spott“ genannt. Verwandt ist *maskieren* und die *Maskerade*, ein Fest mit Verkleidung.
Was bedeutet „in der Maske sein“?
Im Theater und beim Film wird man in der Maskenabteilung geschminkt und frisiert.
Ist „Maske“ dasselbe wie „Tarnung“?
Nicht ganz: Eine Tarnung soll unsichtbar machen, eine Maske verändert vor allem das Gesicht.
Was ist ein Maskenball?
Ein Ball, auf dem die Gäste maskiert erscheinen. Besonders berühmt sind die Bälle der Wiener Faschingszeit und der Karneval in Venedig.