Theater ist Kunst, Gebäude – und manchmal einfach nur Aufregung

Theater ist die darstellende Kunst auf der Bühne, das Gebäude für Aufführungen und das Ensemble. Umgangssprachlich bedeutet es auch übertriebene Aufregung.

Kaum ein Land hat so viele öffentlich geförderte Bühnen wie Deutschland; fast jede größere Stadt hat ihr Stadttheater. Das Theater ist aber nicht nur Kunst. „Mach doch nicht so ein Theater!“ sagen Eltern, wenn ein Kind sich übertrieben aufregt. Gemeint ist dann eine dramatische, oft gespielte Aufregung.

Formen

MerkmalFormBeispiel
Genusdas Theaterein kleines Theater
Genitivdes Theatersder Eingang des Theaters
Pluraldie Theateralle Theater der Stadt
Adjektivtheatralischeine theatralische Geste
Kompositumdas Puppentheaterins Puppentheater gehen

Beispiele

Herkunft

Das Wort stammt vom griechischen *théatron* „Schauplatz“, abgeleitet von *theásthai* „anschauen“. Gemeint war ursprünglich der Zuschauerraum, nicht die Bühne. Über das Lateinische und Französische kam es im 16. und 17. Jahrhundert ins Deutsche. Eng verwandt ist die Oper, die Musiktheater ist; ein einzelner Abschnitt eines Stücks heißt Szene. Das Wort *theatralisch* beschreibt bis heute Gesten, die wirken, als stünde man auf einer Bühne.

Was ist ein Stadttheater?

Ein meist von der Stadt getragenes Theater mit festem Ensemble, oft mit Schauspiel, Oper und Ballett unter einem Dach.

Was bedeutet „Theater spielen“ im Alltag?

Sich verstellen oder Gefühle vortäuschen.

Quellen

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