Roman oder Römer? Ein falscher Freund erklärt

Ein Roman ist eine umfangreiche erzählende Geschichte in Prosa, meist mit erfundenen Figuren und Handlungen. Mit dem englischen „Roman“ (Römer) hat das Wort nichts zu tun.

Ein Roman ist die große Form des Erzählens: Hunderte Seiten, viele Figuren, oft eine ganze Welt. Wer ihn schreibt, ist ein Autor oder eine Romanautorin. Ursprünglich war ein Roman einfach ein Text in der Volkssprache statt in Latein. Heute ist er die meistgelesene literarische Gattung.

Formen

FallSingularPlural
Nominativder Romandie Romane
Genitivdes Romansder Romane
Dativdem Romanden Romanen
Akkusativden Romandie Romane
KompositaKriminalromanRomanfigur

Beispielsätze

Herkunft und falscher Freund

Was ist der Unterschied zwischen Roman und Novelle?

Eine Novelle ist kürzer, konzentriert sich auf ein „unerhörtes Ereignis“ (Goethe) und hat meist einen einzigen Handlungsstrang.

Ist jedes Buch ein Roman?

Nein. Sachbücher, Gedichtbände oder Biografien sind keine Romane.

Was ist ein Bildungsroman?

Ein Roman über die Entwicklung eines jungen Menschen; ein klassisches Beispiel ist Goethes „Wilhelm Meisters Lehrjahre“.

Quellen

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