Was bedeutet „Brot“ – und warum ist es in Deutschland Kulturerbe?

Brot ist ein gebackenes Nahrungsmittel aus Mehl, Wasser und einem Triebmittel wie Hefe oder Sauerteig. Übertragen steht es für Nahrung und Lebensunterhalt allgemein.

Brot ist im deutschen Sprachraum mehr als eine Beilage. Seit 2014 steht die deutsche Brotkultur im bundesweiten Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes. Beim Bäcker findet man Roggen-, Weizen-, Dinkel- und Mischbrote; ein Register des Deutschen Brotinstituts zählt über 3000 Sorten.

Formen

MerkmalFormBeispiel
Genusdas Brot (neutral)ein Stück Brot
Genitivdes Brotes / Brotsder Duft des Brotes
Pluraldie Brotezwei Brote belegen
Diminutivdas BrötchenBrötchen zum Frühstück
KompositaVollkornbrot, Abendbrot, Butterbrotdas Abendbrot

Beispielsätze

Regionale Wörter für das Brötchen

Heißt es „des Brotes“ oder „des Brots“?

Beides ist korrekt. „Des Brotes“ klingt etwas gehobener, „des Brots“ ist in gesprochener Sprache häufiger.

Was bedeutet „kleine Brötchen backen“?

Bescheidener werden, sich mit weniger zufriedengeben, etwa nach einem Misserfolg.

Was unterscheidet Sauerteig von Hefe?

Sauerteig ist eine Kultur aus Milchsäurebakterien und wilden Hefen. Er macht vor allem Roggenbrot backfähig und gibt ihm seinen säuerlichen Geschmack; reine Backhefe lockert eher helles Weizengebäck.

Quellen

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