Was ist ein Verein? Vom Kaninchenzüchter bis zum Bundesligisten

Ein Verein ist ein freiwilliger, auf Dauer angelegter Zusammenschluss von Personen mit einem gemeinsamen Zweck, etwa Sport, Kultur oder Hilfe für andere.

Kaum ein Land liebt den Verein so sehr wie Deutschland: Es gibt dort weit über eine halbe Million davon, vom Schützenverein bis zur Bürgerinitiative. Wer in einen Verein eintritt, bekommt nicht nur ein Hobby, sondern oft einen zweiten Freundeskreis. Auch die großen Fußballclubs sind rechtlich häufig Vereine oder aus ihnen hervorgegangen.

Formen

MerkmalFormHinweis
Genusder Vereinmaskulin
Genitivdes Verein(e)sstarke Endung
Pluraldie VereineEndung -e
Abkürzunge. V.eingetragener Verein
KompositaSportverein, Vereinsheimsehr produktiv

Beispiele

Der eingetragene Verein

Rechtlich ist der eingetragene Verein (e. V.) in Deutschland im Bürgerlichen Gesetzbuch geregelt. Er soll bei der Eintragung ins Vereinsregister mindestens sieben Mitglieder haben, braucht eine Satzung und einen Vorstand. Ist er gemeinnützig, kann er Spendenquittungen ausstellen. Österreich und die Schweiz kennen eigene Vereinsgesetze; in der Schweiz genügt sogar eine schriftliche Satzung, um als Verein zu gelten. Spöttisch spricht man von Vereinsmeierei, wenn Regeln und Ämter wichtiger werden als der eigentliche Zweck. Verwandt im Sinn ist der Bund.

Wie viele Mitglieder braucht ein e. V.?

Für die Eintragung in Deutschland sollen es mindestens sieben sein; danach dürfen es nicht weniger als drei werden.

Was ist der Unterschied zwischen Verein und Klub?

Klub betont das gesellige Beisammensein; Verein ist das allgemeinere und rechtliche Wort.

Quellen

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