Rakete: vom Silvesterfeuerwerk bis ins Weltall

Eine Rakete ist ein Flugkörper, der durch den Rückstoß ausströmender Verbrennungsgase angetrieben wird – vom kleinen Feuerwerkskörper bis zur Trägerrakete der Raumfahrt.

Eine Rakete fliegt nach dem Rückstoßprinzip: Sie stößt Gas nach hinten aus und wird dadurch nach vorn getrieben. Deshalb funktioniert sie auch im luftleeren Weltall. Was zu Silvester in den Himmel zischt, beruht auf derselben Physik wie die Mondlandung.

Formen

FormWortBeispiel
Genusdie Raketeeine bunte Rakete
Pluraldie RaketenRaketen zünden
Verb(hoch)schießen, startenDie Rakete startet.
KompositaTrägerrakete, Silvesterraketeeine Trägerrakete
Adjektivraketenhaftein raketenhafter Aufstieg

Beispielsätze

Herkunft: die kleine Spindel

Das Wort stammt aus italienisch *rocchetta*, einer Verkleinerung von *rocca* „Spinnrocken“. Gemeint war die längliche, spindelartige Form der frühen Feuerwerkskörper. Über das Italienische gelangte es im 17. Jahrhundert ins Deutsche. Erfunden wurden Pulverraketen schon im mittelalterlichen China. Später wurde Deutschland zu einem Zentrum der Raketenforschung; auch der Weg zum Mond baute auf dieser Technik auf. Im Alltag bleibt die Rakete vor allem ein Bild für Tempo und plötzlichen Aufstieg.

Wie fliegt eine Rakete im Weltall ohne Luft?

Durch Rückstoß: Die ausgestoßenen Gase drücken die Rakete in die Gegenrichtung. Dafür braucht sie keine Luft zum Abstoßen.

Wie lautet der Plural?

„die Raketen“.

Quellen

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