Ein Geldstück mit Geschichte: die Münze und die Göttin Juno

Eine Münze ist ein meist rundes Geldstück aus Metall mit festgelegtem Wert. Außerdem heißt die Prägeanstalt, in der Münzen hergestellt werden, Münze.

Die Münze klimpert im Portemonnaie, landet im Parkautomaten oder wird als Sammlerstück gehütet. Jede Münze hat zwei Seiten – das gilt auch im übertragenen Sinn. Anders als ein Geldschein besteht sie aus Metall, etwa aus Kupfer, Nickel oder bei Gedenkmünzen aus Silber und Gold.

Formen

MerkmalFormHinweis
Genusdie Münzefeminin
Genitivder Münzeunverändert
Pluraldie MünzenEndung -n
Verbmünzenprägen; auf jemanden gemünzt sein
KompositaEuromünze, Goldmünze, Münzautomat, Kleingeldhäufig

Beispielsätze

Herkunft

Das Wort geht über althochdeutsch *muniz(a)* auf lateinisch *moneta* zurück. So hieß ein Beiname der Göttin Juno, und in der Nähe ihres Tempels auf dem Kapitol in Rom lag die Prägestätte der Stadt. Aus *moneta* entstanden auch englisch *money* und *mint* sowie das französische *monnaie*. Wer also Geld wechselt, spricht ein Stück römischer Religionsgeschichte aus. Beim Euro unterscheiden sich die Münzen übrigens auf der Rückseite je nach Ausgabeland, gelten aber überall im Euroraum.

Was ist der Unterschied zwischen Münze und Geldschein?

Münzen sind aus Metall und haben meist kleine Werte; Scheine sind aus Papier oder Kunststoff und decken größere Beträge ab.

Was heißt „etwas für bare Münze nehmen“?

Etwas ungeprüft glauben, oft etwas, das gar nicht ernst gemeint war, etwa einen Witz.

Quellen

WhatsAppXTelegramFacebook

Mehr Wörter mit 5 Buchstaben