Kupfer – das rote Metall von der Insel Zypern

Kupfer ist ein rötlich glänzendes, weiches Metall mit dem chemischen Symbol Cu und der Ordnungszahl 29. Es leitet Strom und Wärme hervorragend und wird für Kabel, Rohre und Münzen verwendet.

Kupfer gehört zu den ersten Metallen, die der Mensch verarbeitet hat; eine ganze Epoche heißt danach Kupferzeit. Mit Zinn legiert ergibt es Bronze. Heute steckt es in fast jedem Kabel, weil es Strom nach Silber am besten leitet. Kupferdächer werden mit den Jahren grün – nicht durch Rost, sondern durch eine schützende Patina.

Formen

MerkmalFormHinweis
Genusdas KupferNeutrum
Genitivdes Kupfers-s
Plural–Stoffname
Adjektivkupfern, kupferrot„kupferne Töpfe“
KompositaKupferstich, Kupfermünze, Kupferdachhäufig

Kupfer im Satz

Benannt nach Zypern

Die Römer bezogen viel Kupfer von der Insel Zypern und nannten es *aes Cyprium*, „zyprisches Erz“, später kurz *cuprum*. Daher stammen sowohl das deutsche Wort Kupfer als auch das chemische Symbol Cu. Die grüne Patina auf alten Dächern und auf der Freiheitsstatue in New York besteht vor allem aus Kupfercarbonaten und -sulfaten. Grünspan dagegen ist Kupferacetat.

Rostet Kupfer?

Nein, Rost entsteht nur bei Eisen. Kupfer bildet an der Luft eine Patina, die es vor weiterer Korrosion schützt.

Warum ist Kupfer so wertvoll?

Es ist schwer zu ersetzen: Kaum ein anderes Metall leitet Strom so gut und lässt sich zugleich so leicht verarbeiten.

Quellen

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