Was ist eine Viper? Giftschlangen in Europa

Eine Viper ist eine Giftschlange aus der Familie der Vipern (Viperidae). In Mitteleuropa sind Kreuzotter, Aspisviper und Hornotter die bekanntesten Arten.

Die Viper hat einen schlechten Ruf, dabei meidet sie Menschen, wo sie nur kann. Eine Viper beißt fast nie zuerst – sie flieht, wenn man sie lässt. Zur Familie gehören weltweit über 300 Arten, von der Puffotter bis zur Klapperschlange.

Formen

MerkmalFormHinweis
Genusdie Viperfeminin
Genitivder Viperunverändert
Pluraldie Vipern-n
Aussprache[ˈviːpɐ]v wie w
VerwandtOtter, Kreuzotter, NatterNatter = ungiftig

Beispiele

Herkunft und Verwandtschaft

Viper kommt vom lateinischen *vipera*. Man deutet es meist als *vivipara* „lebend gebärend“: Viele Vipern legen keine Eier, sondern bringen voll entwickelte Junge zur Welt – das fiel schon den Römern auf. Auch das deutsche Wort *Otter* (Kreuzotter, Hornotter) bezeichnet Vipern, nicht zu verwechseln mit *der Otter*, dem Wassermarder. Die Natter dagegen ist meist ungiftig. Anders als die Kobra hat eine Viper lange, klappbare Giftzähne.

Gibt es Vipern in Deutschland?

Ja: die Kreuzotter fast überall in geeigneten Lebensräumen und die Aspisviper im südlichen Schwarzwald.

Ist ein Vipernbiss tödlich?

Bei heimischen Arten sehr selten. Trotzdem sollte man sofort einen Arzt aufsuchen.

Quellen

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