Jacke wie Hose? Was das Kleidungsstück mit Redewendungen zu tun hat

Eine Jacke ist ein Kleidungsstück für den Oberkörper mit Ärmeln, das vorn geöffnet und geschlossen werden kann und meist über anderer Kleidung getragen wird.

Ob Regenjacke, Lederjacke oder Strickjacke: Ohne Jacke verlässt im deutschen Herbst kaum jemand das Haus. Die Jacke ist kürzer als ein Mantel und lässiger als ein Jackett. Außerdem steckt sie in einer der bekanntesten deutschen Redensarten.

Formen

MerkmalFormBeispiel
Genusdie JackeDie Jacke ist neu.
Genitivder Jackedie Tasche der Jacke
Pluraldie Jackenbunte Jacken
Diminutivdas Jäckchenein Jäckchen fürs Baby
KompositumRegenjackeeine wasserdichte Regenjacke

Beispiele

Herkunft und Verwandte

Das Wort wurde im späten Mittelalter aus dem Französischen übernommen (*jaque*, *jaquette*), wo es ein kurzes, eng anliegendes Obergewand bezeichnete. Über die Verkleinerungsform kam später auch das Jackett ins Deutsche, heute das elegante Oberteil eines Anzugs. Ein längeres, wärmeres Kleidungsstück ist der Mantel, ein ärmelloses die Weste. Die Redensart *Jacke wie Hose* erklärt sich daraus, dass früher beides oft aus demselben Stoff geschneidert wurde.

Was ist der Unterschied zwischen Jacke und Jackett?

Ein Jackett gehört zum Anzug und ist förmlich. Jacke ist der allgemeine Begriff für jede kurze Oberbekleidung.

Wie lautet der Plural von Jacke?

Die Jacken. Die Verkleinerungsform Jäckchen benutzt man vor allem für Kinderkleidung.

Quellen

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