Eingang – Tür, Zugang und Posteingang
Ein Eingang ist die Stelle, durch die man in ein Gebäude oder einen Raum hineingeht. Im Bürodeutsch meint das Wort auch das Eintreffen von Post, Geld oder Waren.
Der Eingang ist der Ort, an dem man von draußen nach drinnen gelangt – meist eine Tür, manchmal ein Tor oder eine Treppe. Im Büro gehen Briefe und Zahlungen ebenfalls „ein“, darum spricht man auch dort vom Eingang. Das Gegenstück ist der Ausgang.
- Zugang zu einem Gebäude oder Raum. *Wir treffen uns am Eingang.*
- Eintreffen von Post, Geld, Waren. *Nach Eingang der Zahlung versenden wir die Ware.*
- Eingegangene Sendungen. *Die Eingänge werden täglich geprüft.*
- Beginn (gehoben). *am Eingang des Buches*
Formen
| Form | Wort | Beispiel |
|---|---|---|
| Genus | der Eingang | der Eingang links |
| Genitiv | des Eingang(e)s | vor dem Eingang |
| Plural | die Eingänge | zwei Eingänge |
| Verb | eingehen | Die Post ist eingegangen. |
| Komposita | Haupteingang, Posteingang | im Posteingang |
| Gegenteil | der Ausgang | Notausgang |
Beispielsätze
- Der Haupteingang ist wegen Bauarbeiten geschlossen.Haupteingang vs. Nebeneingang.
- Wir bestätigen den Eingang Ihres Schreibens.Formelhaft in Geschäftsbriefen.
- Seine Ideen fanden Eingang in das Gesetz.Gehoben: „Eingang finden“ = aufgenommen werden.
Eingang im Alltag
- Kein Eingang – Schild an Türen, die man nicht benutzen darf.
- Posteingang – Ordner für neue E-Mails; das Gegenstück ist der *Postausgang*.
- Eingangsbestätigung – Nachricht, dass ein Schreiben angekommen ist.
- Eingangsstempel – Datumsstempel einer Behörde; er entscheidet oft über Fristen.
- Wer vom Zugang spricht, meint eher das Recht oder den Weg hinein, nicht die Tür selbst.
Wie lautet der Plural?
„die Eingänge“.
Was bedeutet „Eingang vorbehalten“?
Eine Bank schreibt Geld unter dem Vorbehalt gut, dass es tatsächlich eingeht; platzt die Zahlung, wird sie storniert.