Blei: das schwere Metall – und warum im Bleistift keins steckt

Blei ist ein weiches, schweres, bläulich-graues Metall mit dem chemischen Symbol Pb. Es ist giftig und wurde früher für Wasserleitungen, Farben und Benzin verwendet.

Blei ist das Sinnbild für Schwere. Wer müde ist, hat „Blei in den Gliedern“, wer schwer verdaulich isst, hat einen bleischweren Magen. Blei war jahrtausendelang nützlich und ist zugleich ein stilles Gift. Heute wird es wegen seiner Giftigkeit in vielen Bereichen ersetzt, etwa durch andere Metalle wie Kupfer bei Rohren.

Formen und Wortfamilie

MerkmalFormHinweis
Genusdas Bleineutral
Genitivdes Bleis / Bleiesbeide korrekt
Pluraldie Bleieselten, für Lote
Adjektivbleiern, bleifreischwer bzw. ohne Blei
KompositaBleistift, Bleivergiftung, SenkbleiGerät oder Folge

Beispielsätze

Der Bleistift ohne Blei

Ein Bleistift enthält kein Blei, sondern eine Mine aus Graphit und Ton. Der Name stammt aus dem 16. Jahrhundert, als in England große Graphitvorkommen entdeckt wurden: Man hielt den schwarz abfärbenden Stoff für eine Art Blei. Schon die Römer hatten mit Bleigriffeln geschrieben, daher passte der Name. Das chemische Symbol Pb kommt vom lateinischen *plumbum*; davon leitet sich auch das englische *plumber* (Klempner) ab – die Römer bauten ihre Wasserleitungen aus Blei.

Ist in Bleistiften Blei?

Nein. Bleistiftminen bestehen aus Graphit und Ton und sind ungiftig.

Was bedeutet bleiern?

Schwer, drückend, schwerfällig: eine bleierne Müdigkeit, eine bleierne Stille.

Quellen

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