Was die Nase alles kann – Bedeutung und Redewendungen

Die Nase ist das Riech- und Atemorgan mitten im Gesicht. Übertragen steht sie für Gespür, Neugier und vorstehende Teile von Gegenständen.

Die Nase riecht, atmet und – in der deutschen Sprache – urteilt. Wer „die Nase voll hat“, hat genug; wer „eine gute Nase“ hat, ahnt, was kommt. Kaum ein Körperteil steckt in so vielen Redewendungen.

Formen

MerkmalFormHinweis
Genusdie Nasefeminin
Pluraldie Nasenohne Umlaut
Diminutivdas Näschenmit Umlaut
Adjektivnaseweisvorlaut, besserwisserisch
KompositaNasenbluten, Stupsnase, SpürnaseSpürnase = Detektiv

Beispielsätze

Redewendungen

Woher kommt „an der Nase herumführen“?

Vermutlich vom Nasenring: Tiere wie Bullen und Bären führte man an einem Ring durch die Nase. Wer herumgeführt wird, folgt willenlos.

Was ist der Unterschied zwischen Nase und Geruch?

Die Nase ist das Organ, der Geruch das, was sie wahrnimmt. Neben der Nase sitzen die Augen im Gesicht.

Quellen

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