Traum oder Albtraum? Bilder der Nacht und Wünsche des Tages

Ein Traum ist eine Folge von Bildern und Erlebnissen während des Schlafs. Übertragen ist er ein sehnlicher Wunsch oder etwas, das man wunderschön findet.

Traum gehört der Nacht und dem Tag zugleich. Nachts erleben wir ihn, tagsüber verfolgen wir ihn. Ein Traum wird nicht wahr, weil man ihn träumt, sondern weil man aufwacht und etwas tut.

Formen

MerkmalFormBeispiel
Genus und Artikelder Traumder Traum vom Fliegen
Genitivdes Traum(e)sdie Deutung des Traums
Pluraldie Träumesüße Träume
Verbträumenvon etwas träumen
KompositaAlbtraum, Traumberuf, Tagtraummein Traumberuf

Beispielsätze

Albtraum und andere Verwandte

Ein schlimmer Traum heißt *Albtraum* oder *Alptraum* – beide Schreibungen sind korrekt. Das *Alb* ist ein Nachtgeist aus dem Volksglauben, der sich Schlafenden auf die Brust setzt; verwandt ist das Wort mit *Elf*. Das deutsche *Traum* und das englische *dream* sind urverwandt, auch wenn *dream* im Altenglischen zunächst „Freude, Lärm“ bedeutete. Wer viel träumt, ist ein Träumer; was man sich ersehnt, ist ein Wunsch.

Was bedeutet „Traumfrau“ oder „Traummann“?

Ein idealer Partner, wie man ihn sich erträumt. Ähnlich gebildet sind *Traumhaus*, *Traumreise* und *Traumnote*.

Ist „Traum“ immer positiv?

Nein. Im Sinne von Wunsch oder Schönheit meist schon, aber ein Traum kann auch verstörend sein – dann spricht man vom Albtraum.

Quellen

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