Topf oder Pfanne? Das Kochgefäß und seine Redewendungen

Ein Topf ist ein rundes, meist hohes Gefäß mit Henkeln oder Griff, in dem man kocht oder etwas aufbewahrt. Übertragen steht er auch für eine gemeinsame Kasse oder Sammelstelle.

Der Topf steht in jeder Küche auf dem Herd: ein rundes Gefäß mit hohem Rand, in dem Suppe, Nudeln oder Kartoffeln garen. Doch das Wort kann mehr. Es gibt keinen Topf, der nicht irgendwann seinen Deckel findet – sagt zumindest das Sprichwort. Gemeint ist: Für jeden Menschen gibt es einen passenden Partner.

Formen und Zusammensetzungen

MerkmalFormHinweis
Genusder Topfmaskulin
Genitivdes Topf(e)s
Pluraldie Töpfemit Umlaut
Diminutivdas Töpfchenvor allem für Kleinkinder
KompositaKochtopf, Blumentopf, Schnellkochtopf, Eintopfsehr produktiv

Beispiele

Regionale Unterschiede

Im Hochdeutschen ist *Topf* das Standardwort, doch regional gibt es andere Ausdrücke. In Bayern und Österreich sagt man traditionell Hafen oder Häferl – das Häferl ist dort vor allem eine Tasse. In der Schweiz heißt der Kochtopf oft schlicht Pfanne, was Deutsche leicht verwirrt, denn für sie ist eine Pfanne flach. Das Wort *Topf* selbst stammt aus dem Ostmitteldeutschen und hat sich erst in der Neuzeit weiträumig durchgesetzt.

Was bedeutet „jeder Topf findet seinen Deckel“?

Das Sprichwort sagt, dass jeder Mensch irgendwann einen passenden Partner findet.

Was ist der Unterschied zwischen Topf und Pfanne?

In Deutschland hat der Topf hohe Wände und dient zum Kochen in Flüssigkeit, die Pfanne ist flach und dient zum Braten. In der Schweiz wird „Pfanne“ jedoch auch für den Topf verwendet.

Quellen

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