Tango: Tanz der Leidenschaft aus Buenos Aires

Der Tango ist ein Paartanz und eine Musikrichtung, die Ende des 19. Jahrhunderts am Río de la Plata in Argentinien und Uruguay entstand.

Der Tango ist mehr als ein Tanz: Er ist ein eigenes Lebensgefühl aus den Hafenvierteln von Buenos Aires und Montevideo. Zum Tango gehören immer zwei – und eine Melodie, die zugleich sehnsüchtig und streng klingt. Heute steht die Tradition auf der Liste des immateriellen Kulturerbes der UNESCO.

Formen

MerkmalFormHinweis
Genusder Tangomaskulin
Genitivdes TangosEndung -s
Pluraldie TangosFremdwort-Plural
VerbTango tanzenkein eigenes Verb üblich
KompositaTangomusik, Tangoabend, Tangoschuhgeläufig

So wird das Wort verwendet

Tango argentino und Standardtango

Der Tango argentino wird improvisiert: Der führende Partner schlägt Schritte vor, die Partnerin antwortet. Der Standardtango dagegen hat feste Figuren und ruckartige Kopfbewegungen. Beide stammen aus derselben Wurzel, haben sich aber auf dem Weg nach Europa weit voneinander entfernt. Bekannt ist auch der *Tango nuevo* des Komponisten Astor Piazzolla, der klassische Musik und Jazz einband.

Woher kommt der Tango?

Aus der Region am Río de la Plata, also Buenos Aires und Montevideo, wo er um 1880 bis 1900 entstand.

Wie heißt der Plural von Tango?

Der Plural lautet die Tangos.

Quellen

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