Musik: die Kunst der Musen in Tönen
Musik ist die Kunst, Töne und Klänge nach Rhythmus, Melodie und Harmonie zu ordnen. Das Wort bezeichnet auch das Ergebnis, also gespielte oder aufgenommene Stücke.
Musik ist überall: im Radio, im Konzert, in Filmen und Spielen. Das Wort meint sowohl die Kunstform als auch das, was man hört. Im Griechischen war „mousikḗ“ die Kunst der Musen – und dazu zählten neben Tönen auch Dichtung und Tanz.
- Kunst der Töne. *Sie studiert Musik in Wien.*
- Gespielte oder gehörte Klänge. *Mach bitte die Musik leiser!*
- Musikstücke einer Art. *Er hört gern klassische Musik.*
- Schulfach. *In Musik hatte ich eine Eins.*
Formen und Wortfamilie
| Form | Wort | Hinweis |
|---|---|---|
| Genus + Artikel | die Musik | Femininum |
| Genitiv | der Musik | |
| Plural | die Musiken | sehr selten, z. B. Bühnenmusiken |
| Person | der Musiker, die Musikerin | |
| Adjektiv / Verb | musikalisch, musizieren |
Musik in Beispielsätzen
- Das ist Musik in meinen Ohren!Redensart: eine sehr willkommene Nachricht.
- Wir machen zusammen Musik.„Musik machen“ = musizieren, umgangssprachlich.
- Die Musik zum Film stammt von einem Österreicher.Filmmusik, auch „Soundtrack“.
Aussprache und Herkunft
In Deutschland wird Musik auf der zweiten Silbe betont: Mu-sik. In Österreich und Teilen Süddeutschlands hört man auch die Betonung auf der ersten Silbe. Das Wort kam über lateinisch *musica* ins Deutsche; im Mittelhochdeutschen hieß es noch *musicā*. Musik besteht aus Klängen, die zu einer Melodie geordnet werden; ein gesungenes Stück ist ein Lied. Live erlebt man sie im Konzert.
Was bedeutet „Da spielt die Musik“?
Dort passiert das Wichtige, dort ist etwas los. Die Redensart stammt von Jahrmärkten, wo die Musik die Leute anzog.
Wie heißt jemand, der Musik macht?
Musiker oder Musikerin; wer Musik schreibt, ist Komponist oder Komponistin.