Skelett: das Knochengerüst des Körpers

Ein Skelett ist das Gerüst aus Knochen, das den Körper von Menschen und Wirbeltieren stützt und die Organe schützt. Übertragen bezeichnet es ein tragendes Grundgerüst.

Das Skelett gibt dem Körper Halt. Beim erwachsenen Menschen besteht es aus rund 206 Knochen, die durch Gelenke, Bänder und Muskeln verbunden sind. Es schützt Gehirn, Herz und Lunge und bildet im Knochenmark Blutzellen. Ein Neugeborenes hat mehr Knochen als ein Erwachsener – viele davon wachsen später zusammen.

Formen

MerkmalFormHinweis
Genusdas SkelettNeutrum
Genitivdes Skelett(e)sbeide korrekt
Pluraldie Skelette–
Adjektivskelettiert„ein skelettierter Fund“
KompositaAußenskelett, SkelettmuskelInsekten haben ein Außenskelett

Skelett in Sätzen

Herkunft: der ausgetrocknete Körper

Das Wort stammt aus dem Griechischen: *skeletós* bedeutete „ausgetrocknet“, *sōma skeletón* einen ausgetrockneten Leichnam, also eine Mumie. Erst über das Neulateinische der Ärzte bekam es die heutige Bedeutung „Knochengerüst“ und kam im 17. Jahrhundert ins Deutsche. Ganz ähnlich lautet das englische *skeleton*. Bekannt ist auch der Ausdruck „eine Leiche im Keller haben“ – im Englischen sagt man dazu sehr ähnlich *a skeleton in the closet*.

Wie viele Knochen hat das menschliche Skelett?

Beim Erwachsenen etwa 206. Die genaue Zahl schwankt leicht, etwa durch zusätzliche kleine Knochen.

Haben alle Tiere ein Skelett?

Nein. Wirbeltiere haben ein inneres Skelett, Insekten und Krebse ein Außenskelett, Quallen und Würmer gar keins aus Knochen.

Quellen

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