Schaf: Nutztier, Wolllieferant und Sinnbild der Sanftmut

Das Schaf ist ein Wiederkäuer, der seit rund 10.000 Jahren als Haustier für Wolle, Milch und Fleisch gehalten wird. Übertragen nennt man einen gutmütigen, etwas einfältigen Menschen ein Schaf.

Das Schaf gehört zu den ältesten Haustieren der Menschheit. Wie Ziegen wurde es im Vorderen Orient domestiziert und liefert bis heute Wolle, Milch und Fleisch. In der Sprache steht das Schaf für Sanftmut – und gleichzeitig für Mitläufertum, denn es folgt der Herde. Beide Seiten zeigen sich in vielen Redewendungen.

Formen

MerkmalFormHinweis
Genusdas Schafneutral; männlich: der Widder / Bock
Pluraldie Schafemit -e
Diminutivdas Schäfchenauch: Lämmchen
Jungtierdas LammPlural: die Lämmer
KompositaSchafskäse, Schafwolle, SchäferhundFugen-s schwankt

Beispielsätze

Redewendungen und ihre Hintergründe

Was ist der Unterschied zwischen Schaf und Lamm?

Ein Lamm ist ein junges Schaf, meist unter einem Jahr alt.

Wie heißt der Hund, der Schafe hütet?

Ein Hütehund, etwa der Schäferhund; mehr zum Tier unter Hund.

Quellen

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