Reifen: Gummi am Rad und Frucht, die reif wird

Der Reifen ist der Gummimantel eines Rades oder ein runder Ring; das Verb reifen bedeutet, allmählich reif zu werden – bei Obst, Käse, Wein oder Menschen.

Hinter Reifen stecken zwei Wörter: das Nomen *der Reifen* und das Verb *reifen*. Das eine rollt auf der Straße, das andere braucht Zeit. Ein Reifen dreht sich schnell, eine Frucht reift langsam – und beide schreibt man gleich. Das Verb gehört zum Adjektiv reif.

Formen von Nomen und Verb

FormNomenVerb
Grundformder Reifenreifen
Genitiv / Präsens (er)des Reifensreift
Plural / Präteritumdie Reifenreifte
Partizip II–gereift
Perfekt–ist gereift

Beispielsätze

Regionales und Herkunft

Heißt es „ist gereift“ oder „hat gereift“?

Im Sinn von „reif werden“ steht das Perfekt mit sein: *Das Obst ist gereift.*

Was ist ein Winterreifen?

Ein Reifen mit weicherer Gummimischung und tieferem Profil für Kälte, Schnee und Eis.

Wann wechselt man die Reifen?

Eine bekannte Faustregel lautet „von O bis O“: Winterreifen von Oktober bis Ostern. Gesetzlich gilt in Deutschland eine situative Winterreifenpflicht bei Glätte, Schnee und Eis.

Quellen

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