Was bedeutet Regie? Wer im Theater und im Film das Sagen hat

Regie ist die künstlerische Leitung einer Aufführung, eines Films oder einer Sendung. Im weiteren Sinn heißt Regie auch Verwaltung oder Leitung: Wer etwas in Eigenregie macht, macht es selbst.

Das Wort Regie hört man vor allem rund ums Theater und den Film. Gemeint ist die Person oder Aufgabe, die aus Text, Schauspiel, Licht und Musik ein Ganzes formt. Wer Regie führt, entscheidet nicht über jedes Wort, aber über jede Wirkung. Daneben lebt eine ältere Bedeutung weiter: Regie als Leitung und Verwaltung.

Formen und Wortfamilie

MerkmalFormHinweis
Genusdie Regiefeminin
Genitivder Regieunverändert
Plural—praktisch nicht gebräuchlich
Personder Regisseur, die Regisseurinwer Regie führt
KompositaRegieanweisung, Eigenregie, Filmregiehäufig

So wird Regie verwendet

Herkunft und Aussprache

Regie kommt aus dem Französischen: *régie* bedeutet Verwaltung, abgeleitet von *régir* (leiten), das auf lateinisch *regere* (lenken, herrschen) zurückgeht. Darum heißt ein von der öffentlichen Hand selbst geführter Betrieb bis heute Regiebetrieb. Die künstlerische Bedeutung kam erst im 19. Jahrhundert mit dem modernen Theater auf. Gesprochen wird das Wort französisch: [reˈʒiː], mit stimmhaftem *sch* wie in *Garage*.

Heißt es „Regie führen“ oder „die Regie führen“?

Beides ist korrekt, üblicher ist die Form ohne Artikel: *Wer führt Regie?* Mit Artikel klingt es etwas förmlicher.

Was ist der Unterschied zwischen Regie und Regisseur?

Regie ist die Tätigkeit oder Leitung, der Regisseur (die Regisseurin) die Person, die sie ausübt. Im Abspann steht oft einfach *Regie:* mit dem Namen.

Quellen

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