Pinguin: der Vogel, der nicht fliegen, aber tauchen kann

Der Pinguin ist ein flugunfähiger Meeresvogel der Südhalbkugel mit schwarz-weißem Gefieder, der an Land watschelt und im Wasser hervorragend schwimmt.

Der Pinguin ist ein Vogel, der seine Flügel zum Schwimmen benutzt. Unter Wasser „fliegt“ ein Pinguin, an Land sieht er dagegen aus wie ein Kellner im Frack. Kaiserpinguine können mehrere Hundert Meter tief tauchen.

Formen

MerkmalFormHinweis
Genusder Pinguinmaskulin
Genitivdes Pinguinsmit -s
Pluraldie Pinguinemit -e
AussprachePING-gu-inBetonung meist auf der ersten Silbe
KompositaKaiserpinguin, Königspinguin, PinguinkolonieArtnamen

Beispielsätze

Woher kommt der Name?

Die Herkunft ist nicht sicher geklärt. Ursprünglich nannten Seefahrer im 16. Jahrhundert den Riesenalk so, einen Vogel des Nordatlantiks, der 1844 ausgestorben ist. Eine Deutung leitet den Namen aus walisisch *pen gwyn*, „weißer Kopf“, ab, eine andere aus lateinisch *pinguis*, „fett“. Als europäische Seefahrer später die Vögel der Südhalbkugel sahen, übertrugen sie den Namen auf sie. Mit dem Eis verbinden wir Pinguine, doch viele Arten leben an gemäßigten Küsten Südafrikas, Australiens oder Südamerikas.

Gibt es Pinguine am Nordpol?

Nein. Pinguine und Eisbären begegnen sich in freier Natur nie.

Können Pinguine fliegen?

Nein, ihre Flügel sind zu kräftigen Flossen umgebildet.

Quellen

WhatsAppXTelegramFacebook

Mehr Wörter mit 7 Buchstaben