Warum man jemandem besser keinen Vogel zeigt

Ein Vogel ist ein Wirbeltier mit Federn, Flügeln und Schnabel, das Eier legt. Die meisten Vogelarten können fliegen, manche wie der Strauß aber nicht.

Der Vogel singt, nistet und zieht im Herbst gen Süden. Kein anderes Tier hat dem Menschen so früh den Traum vom Fliegen eingepflanzt. In der Sprache steht er aber oft auch für Verrücktheit.

Formen

MerkmalFormBeispiel
Genusder Vogelein bunter Vogel
Genitivdes Vogelsder Gesang des Vogels
Pluraldie VögelZugvögel
Diminutivdas Vögelchen / Vögleinein kleines Vögelchen
KompositaZugvogel, Vogelnest, VogelscheucheDie Vogelscheuche steht im Feld.

Beispiele

Den Vogel zeigen

Wer sich mit dem Finger an die Stirn tippt, „zeigt einen Vogel“ und unterstellt dem Gegenüber, nicht ganz bei Verstand zu sein. Die Geste geht auf den alten Volksglauben zurück, ein verwirrter Mensch habe einen Vogel im Kopf, der dort nistet. In Deutschland kann diese Geste als Beleidigung gelten; besonders im Straßenverkehr wurden dafür schon Geldstrafen verhängt. Das Wort selbst stammt von althochdeutsch *fogal* und ist mit englisch *fowl* verwandt, das heute vor allem Geflügel bezeichnet. Ohne Federn gibt es übrigens keinen Vogel: Sie sind das Merkmal, das alle Vögel teilen.

Wie lautet der Plural von Vogel?

Der Plural lautet „die Vögel“, mit Umlaut.

Können alle Vögel fliegen?

Nein. Strauß, Emu, Kiwi und Pinguin können nicht fliegen, sind aber dennoch Vögel.

Quellen

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