„Pech“ – warum klebrige Masse und Unglück dasselbe Wort sind

Pech ist eine schwarze, zähe, klebrige Masse aus Harz oder Teer. Übertragen bezeichnet es Unglück oder ein Missgeschick, das jemandem ohne eigenes Zutun widerfährt.

Pech haben wir, wenn der Zug ausfällt oder das Brot auf die Butterseite fällt. Ursprünglich war Pech eine klebrige Masse, an der Vögel hängen blieben – der erste Pechvogel war also ein echter Vogel. Das Gegenteil ist das Glück.

Formen und Wortbildung

MerkmalFormBeispiel
Genusdas Pech (neutral)großes Pech
Genitivdes Pechs / Pecheswegen des Pechs
Pluraldie Peche (nur fachsprachlich)verschiedene Peche
Adjektivpechschwarzpechschwarze Haare
KompositaPechvogel, Pechsträhne, Pechfackeleine Pechsträhne

Beispielsätze

Vom Vogelleim zum Unglück

Was ist der Unterschied zwischen Pech und Unglück?

„Pech“ ist meist ein kleineres, zufälliges Missgeschick; „Unglück“ kann auch eine schwere Katastrophe sein.

Was bedeutet „Pech im Spiel, Glück in der Liebe“?

Ein tröstendes Sprichwort: Wer beim Spielen verliert, soll dafür in der Liebe Glück haben.

Quellen

WhatsAppXTelegramFacebook

Mehr Wörter mit 4 Buchstaben