Notwehr: Wann darf man sich verteidigen?

Notwehr ist die Verteidigung, die erforderlich ist, um einen gegenwärtigen, rechtswidrigen Angriff von sich oder einem anderen abzuwenden. Wer in Notwehr handelt, handelt nicht rechtswidrig.

Notwehr ist ein Begriff aus dem Strafrecht, den fast jeder kennt. Er erlaubt, sich gegen einen Angriff zu wehren, auch wenn man dabei den Angreifer verletzt. Notwehr ist kein Freibrief, sondern ein Recht mit klaren Grenzen. Entscheidend ist, dass die Abwehr nötig und der Angriff gerade im Gange ist.

Formen

MerkmalFormHinweis
Genusdie Notwehrfeminin
Genitivder Notwehrunverändert
Plural—nicht gebräuchlich
Wendungin / aus Notwehr handelnbeides üblich
KompositaNotwehrexzess, NotwehrlageRechtssprache

Beispiele

Notwehr im deutschsprachigen Recht

Darf man in Notwehr alles tun?

Nein. Erlaubt ist nur die Verteidigung, die zur Abwehr erforderlich ist. Wenn der Angriff vorbei ist, endet auch das Notwehrrecht.

Was ist Putativnotwehr?

Wenn jemand irrtümlich glaubt, angegriffen zu werden, und sich verteidigt. Juristisch wird das anders behandelt als echte Notwehr. Bei Unsicherheit hilft ein Anwalt.

Quellen

WhatsAppXTelegramFacebook

Mehr Wörter mit 7 Buchstaben