Die Zukunft ist das, was auf uns zukommt
Die Zukunft ist die Zeit, die noch vor uns liegt, und das, was in ihr geschehen wird. In der Grammatik heißt auch das Futur so.
Die Zukunft ist die einzige Zeit, die man noch gestalten kann. Das Wort selbst beschreibt eine Bewegung: Die Zukunft ist das, was auf uns zukommt. Man plant sie, fürchtet sie oder malt sie sich als Traum aus.
- Kommende Zeit. *In Zukunft wird alles besser.*
- Aussichten, Perspektive. *Dieser Beruf hat Zukunft.*
- Grammatik: Futur. *„Ich werde gehen“ steht in der Zukunft.*
Formen
| Merkmal | Form | Beispiel |
|---|---|---|
| Genus | die Zukunft | eine sichere Zukunft |
| Plural | die Zukünfte (selten, fachsprachlich) | mögliche Zukünfte |
| Adjektiv | zukünftig | die zukünftige Chefin |
| Adverb | künftig, zukünftig | Künftig gilt eine neue Regel. |
| Komposita | Zukunftsangst, zukunftsfähig | zukunftsfähige Energie |
Beispiele
- Was bringt die Zukunft?Typische Frage, oft in Prognosen und Horoskopen.
- In Zukunft komme ich pünktlich.In Zukunft = von jetzt an.
- Diese Idee hat keine Zukunft.Keine Zukunft haben = keine Erfolgsaussichten.
Herkunft und Grammatik
- Herkunft: mittelhochdeutsch *zuokunft* „Ankunft, das Kommen“, zu *zukommen*. Die Bedeutung „kommende Zeit“ setzte sich erst später durch.
- Futur I: *werden* + Infinitiv – *Ich werde morgen anrufen.* Im Alltag nimmt man meist das Präsens mit Zeitangabe: *Ich rufe morgen an.*
- Futur II: vollendete Zukunft – *Bis Montag werde ich es geschafft haben.*
- Vermutung: Das Futur drückt oft Vermutung aus: *Er wird wohl krank sein.*
- Gegenteil: Vergangenheit; dazwischen liegt die Gegenwart.
Braucht man im Deutschen immer das Futur?
Nein. Wenn eine Zeitangabe den Bezug klärt, ist das Präsens ganz normal: Nächstes Jahr ziehe ich um.
Was bedeutet „Zukunftsmusik“?
Etwas, das erst in ferner Zukunft verwirklicht werden kann.