Was bedeutet Logik? Die Lehre vom folgerichtigen Denken

Logik ist die Lehre vom folgerichtigen Denken und Schließen. Im Alltag bezeichnet das Wort auch die innere Folgerichtigkeit einer Sache oder eine bestimmte Denkweise.

Die Logik fragt, wann ein Schluss gültig ist: Wenn alle Menschen sterblich sind und Sokrates ein Mensch ist, dann ist Sokrates sterblich. Das klingt banal, ist aber das Fundament von Mathematik und Informatik. Logik prüft nicht, ob etwas wahr ist, sondern ob es aus etwas anderem folgt. Im Alltag meint man mit dem Wort oft schlicht gesunden Menschenverstand.

Formen und Ableitungen

MerkmalFormHinweis
Genusdie Logikfeminin
Genitivder Logikunverändert
Pluraldie Logikenselten, fachsprachlich
AdjektivlogischGegenteil: unlogisch
Personder Logiker, die LogikerinFachleute der Logik

Beispiele

Herkunft

Das Wort stammt vom griechischen *logikḗ (téchnē)*, „die Kunst des Denkens“, abgeleitet von *lógos* – „Wort, Rede, Vernunft“. Über das Lateinische *logica* kam es ins Deutsche. Dieselbe Wurzel steckt in vielen Fachwörtern auf *-logie* wie Biologie oder Psychologie. Die Alltagswendung „logisch!“ als Antwort auf eine Frage ist erst im 20. Jahrhundert verbreitet und klingt locker; in sachlichen Texten schreibt man eher *folgerichtig* oder *nachvollziehbar*. Wer nach dem Sinn hinter einer Regel fragt, fragt übrigens nicht nach Logik, sondern nach dem Zweck.

Was ist der Unterschied zwischen logisch und richtig?

Ein logischer Schluss ist formal gültig. Ist aber eine Voraussetzung falsch, kann auch das Ergebnis falsch sein.

Hat Logik einen Plural?

Ja, die Logiken, etwa für verschiedene formale Systeme. Im Alltag kommt er kaum vor.

Quellen

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