Hitze: Wenn Wärme zur Belastung wird

Hitze ist sehr hohe Temperatur, vor allem heißes Wetter oder starke Wärme von Feuer und Sonne. Übertragen bezeichnet sie Erregung, Leidenschaft oder Zorn.

Hitze ist mehr als nur viel Wärme: Sie belastet den Körper, lässt Asphalt weich werden und Schulen früher schließen. Wärme tut gut, Hitze dagegen verlangt Schatten, Wasser und Geduld. In Mitteleuropa werden heiße Tage im Sommer immer häufiger.

Formen

MerkmalFormHinweis
Genusdie Hitzefeminin
Genitivder Hitzeunverändert
Plural—kaum gebräuchlich
Adjektivheiß, hitzighitzig = leicht erregbar
KompositaHitzewelle, HitzschlagHitzefrei, Gluthitze, Bruthitze

Beispielsätze

Hitzefrei – eine deutsche Besonderheit

In vielen deutschen Bundesländern können Schulen den Unterricht verkürzen, wenn es zu heiß wird. Eine einheitliche Regel gibt es nicht; als Faustregel galt lange eine Raumtemperatur von etwa 25 bis 27 Grad. Das Wort hitzefrei wird kleingeschrieben und ist eine Ableitung wie *schulfrei*. Sprachlich interessant: Hitze ist mit *heiß* und *heizen* verwandt und geht auf althochdeutsch *hizza* zurück; englisch *heat* gehört ebenfalls dazu. Das Gegenteil ist die Kälte.

Was ist ein Hitzschlag?

Eine gefährliche Überhitzung des Körpers durch große Hitze, oft mit Bewusstseinsstörungen; ein medizinischer Notfall.

Wann spricht man von einer Hitzewelle?

Wenn über mehrere Tage ungewöhnlich hohe Temperaturen herrschen; der Deutsche Wetterdienst warnt dann mit Hitzewarnungen.

Quellen

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