Held: Wer als mutig gilt und wie man das Wort beugt

Ein Held ist ein Mensch, der durch Mut, Tapferkeit oder außergewöhnliche Taten bewundert wird. Auch die Hauptfigur einer Geschichte heißt Held.

Ein Held braucht vor allem eines: Mut. Doch das Wort hat sich gewandelt, vom Krieger der Sagen zur Pflegekraft im Alltag. Heute ist ein Held oft nicht der Stärkste, sondern der, der hilft, wenn andere wegsehen.

Formen

KasusSingularPlural
Nominativder Helddie Helden
Genitivdes Heldender Helden
Dativdem Heldenden Helden
Akkusativden Heldendie Helden
Feminindie Heldindie Heldinnen

Beispiele

Grammatikfalle: die n-Deklination

Held gehört zu den schwachen Maskulina. Außer im Nominativ Singular enden alle Formen auf *-en*: des Helden, dem Helden, den Helden. Fehler wie „mit dem Held“ sind im Alltag häufig, gelten aber als nicht standardsprachlich. Nach demselben Muster gehen etwa Mensch, Bär, Prinz und Soldat. Die weibliche Form ist die Heldin. Das Wort selbst ist schon im Mittelhochdeutschen als *helt* belegt und bezeichnete dort vor allem den kampferprobten Krieger.

Heißt es „dem Held“ oder „dem Helden“?

Standardsprachlich korrekt ist „dem Helden“. Held gehört zur n-Deklination.

Was ist ein Antiheld?

Eine Hauptfigur, der die klassischen Heldentugenden fehlen und die gerade dadurch interessant wird.

Quellen

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