Budget: Der geplante Rahmen für Einnahmen und Ausgaben

Ein Budget ist ein Plan, der festlegt, wie viel Geld für einen bestimmten Zweck oder Zeitraum zur Verfügung steht. Im Staat spricht man auch vom Haushalt.

Ein Budget setzt Grenzen: So viel darf ein Projekt kosten, so viel steht im Monat für Lebensmittel zur Verfügung. Ein Budget ist keine Schranke für Wünsche, sondern eine Landkarte für das Geld. Wer seine Ausgaben im Blick behält, kann es einhalten – oder muss es überziehen und neu verhandeln.

Formen und Zusammensetzungen

MerkmalFormHinweis
Genusdas Budgetneutral
Genitivdes Budgets
Pluraldie Budgets
Aussprache[bʏˈdʒeː]französisch, das t bleibt stumm
KompositaWerbebudget, Budgetplanung, Low-Budget-Film

Beispielsätze

Herkunft: ein kleiner Lederbeutel

Das Wort hat eine weite Reise hinter sich. Ausgangspunkt ist das altfranzösische *bougette*, ein kleiner Lederbeutel. Im Englischen wurde daraus *budget*; der britische Schatzkanzler öffnete einst eine Tasche mit den Papieren zum Staatshaushalt, und so wurde das Wort zum Namen für den Haushaltsplan selbst. Über das Englische und Französische kam es im 19. Jahrhundert ins Deutsche. In Deutschland sagt man für den Staatshaushalt meist *Haushalt* oder *Etat*, in Österreich und der Schweiz ist *Budget* geläufiger. Wer kein Budget hat, hat oft auch kein Geld übrig.

Wie spricht man Budget aus?

Französisch: etwa „bü-dschee“, mit Betonung auf der zweiten Silbe. Viele sprechen es auch englisch aus.

Was ist der Unterschied zwischen Budget und Etat?

Beide meinen einen Finanzplan. Etat ist im deutschen Staatswesen gebräuchlicher, Budget in der Wirtschaft und in Österreich.

Quellen

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