Baum: Gewächs, Symbol und erstaunlicher Verwandter von „beam“

Ein Baum ist eine große, verholzte Pflanze mit Stamm, Ästen und Krone. Bäume können Jahrhunderte alt werden und prägen Landschaft wie Sprache.

Der Baum ist eines der ältesten Bilder der Menschheit: für Wachstum, Stammbaum und Leben selbst. Aus einem kleinen Samen wird ein Baum, der seine Pflanzer um Jahrhunderte überleben kann. Viele Redensarten zeigen, wie tief er in der Sprache wurzelt.

Formen

MerkmalFormBeispiel
Genusder Baumein hoher Baum
Genitivdes Baum(e)sder Schatten des Baumes
Pluraldie Bäumedie Bäume im Park
Diminutivdas Bäumchenein junges Bäumchen
KompositaApfelbaum, Stammbaum, BaumhausDie Kinder bauen ein Baumhaus.

Beispiele

Herkunft: Baum und beam

Das althochdeutsche *boum* hat einen englischen Zwilling: *beam*. Im Altenglischen bedeutete *bēam* noch „Baum“, wie es im Namen der Hainbuche, englisch *hornbeam*, bis heute steckt. Später verschob sich die Bedeutung vom lebenden Baum auf den gefällten Stamm, also den Balken, und schließlich auf den Lichtstrahl. Im Deutschen dagegen blieb der Baum ein Baum. Aus seinem Holz entstehen allerdings ebenfalls Balken, und in der Gymnastik heißt ein solcher Balken bis heute Schwebebalken, nicht Schwebebaum.

Wie lautet der Plural von Baum?

Der Plural lautet „die Bäume“ mit Umlaut.

Was ist der Unterschied zwischen Baum und Strauch?

Ein Baum hat in der Regel einen einzigen Stamm mit Krone, ein Strauch verzweigt sich schon dicht über dem Boden. Viele Bäume zusammen bilden einen Wald.

Quellen

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