Was ist ein Amt? Behörde, Posten und Aufgabe

Ein Amt ist eine Behörde oder Dienststelle, aber auch eine öffentliche Position mit festen Aufgaben und Befugnissen, etwa das Amt des Bürgermeisters.

Das Amt begegnet einem im deutschen Alltag ständig – beim Standesamt, beim Finanzamt, beim Ordnungsamt. Ein Amt ist zugleich ein Ort, an den man geht, und eine Aufgabe, die jemand übernimmt. Wer ein Amt innehat, steht im öffentlichen Dienst oder in einem Ehrenamt.

Formen

FormWortBeispiel
Genusdas Amtein hohes Amt
Genitivdes Amt(e)skraft seines Amtes
Pluraldie Ämterstädtische Ämter
Adjektivamtlichein amtliches Schreiben
KompositaStandesamt, Ehrenamtim Ehrenamt tätig
Personder Beamte / die Beamtinim Staatsdienst

Beispielsätze

Herkunft: ein keltisches Erbe

Amt ist eines der wenigen deutschen Alltagswörter mit keltischer Wurzel. Althochdeutsch *ambaht* „Dienst“ geht auf gallisch *ambactos* „Diener, Gefolgsmann“ zurück, das schon der römische Schriftsteller Caesar als Wort der Gallier überliefert. Über das Germanische gelangte es ins Deutsche, wo sich aus „Dienst“ die Bedeutung „öffentliche Aufgabe“ entwickelte. Verwandt sind *Beamter* (eigentlich „mit einem Amt Betrauter“) und das niederländische *ambacht* „Handwerk“. In Österreich und der Schweiz ist das Wort genauso geläufig; dort heißt die städtische Behörde oft Magistrat bzw. Amt der Stadt.

Wie lautet der Plural?

„die Ämter“, mit Umlaut.

Was ist ein Ehrenamt?

Eine unbezahlte Tätigkeit für das Gemeinwohl, etwa im Verein, in der Feuerwehr oder in der Kirche – ohne Büro und Gehalt, aber mit Verantwortung.

Quellen

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