Uniform: Kleidung, die Zugehörigkeit zeigt

Eine Uniform ist eine einheitliche Dienstkleidung, die Mitglieder einer Gruppe wie Armee, Polizei oder Feuerwehr tragen. Als Adjektiv bedeutet „uniform“ gehoben „gleichförmig“.

Eine Uniform macht aus vielen Einzelnen eine erkennbare Gruppe. Wer Uniform trägt, spricht nicht nur für sich, sondern immer auch für die Institution, die sie ihm gibt. Darum gelten für uniformierte Berufe oft strenge Verhaltensregeln.

Formen und Wortfamilie

MerkmalFormBeispiel
Genusdie Uniformeine grüne Uniform
Genitivder Uniformdie Knöpfe der Uniform
Pluraldie Uniformenalte Uniformen
Adjektivuniformiertuniformierte Beamte
Kompositumdie Galauniformin Galauniform

Beispiele

Herkunft und Betonung

Das Wort wurde im 18. Jahrhundert aus französisch *uniforme* entlehnt, das auf lateinisch *uniformis* „einförmig“ zurückgeht – aus *unus* „eins“ und *forma* „Gestalt“. In Deutschland wird das Substantiv meist auf der ersten Silbe betont, in Österreich dagegen auf der letzten. Mit der Einführung stehender Heere setzte sich die einheitliche Kleidung in der Armee durch; vorher kämpften Söldner oft in eigener Kleidung.

Wer trägt in Deutschland Uniform?

Unter anderem jeder Soldat der Bundeswehr, Beamte der Polizei, Feuerwehrleute, Zoll und viele Bahnmitarbeiter.

Gibt es in deutschen Schulen Schuluniformen?

Nur vereinzelt, etwa an Privatschulen. Eine allgemeine Pflicht gibt es nicht.

Quellen

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