Oper: Musiktheater mit Gesang, Orchester und Bühne

Eine Oper ist ein musikalisches Bühnenwerk, in dem die Handlung überwiegend gesungen und von einem Orchester begleitet wird. Auch das Opernhaus wird kurz Oper genannt.

Die Oper verbindet alles, was das Theater zu bieten hat: Drama, Kostüme, Bühnenbild – und vor allem Musik. Gesprochen wird kaum, gesungen fast alles. In der Oper sagt niemand einfach »Ich liebe dich« – er singt es fünf Minuten lang. Entstanden ist die Gattung um 1600 in Italien.

Formen

MerkmalFormHinweis
Genusdie Operfeminin
Genitivder Operunverändert
Pluraldie OpernEndung -n
Adjektivopernhaftpompös, übertrieben
KompositaOpernhaus, Opernsänger, Seifenoperhäufig

Beispiele

Herkunft und Verwandtschaft

Das Wort kommt vom italienischen *opera*, »Werk«, und geht auf lateinisch *opus* zurück, Plural *opera*. Ursprünglich hieß die Gattung *opera in musica*, »Werk in Musik«. Verwandt ist die Operette, die »kleine Oper« mit gesprochenen Dialogen und leichterer Musik, die besonders in Wien blühte. Neben der Oper gehört das Ballett oft zum selben Haus. Berühmte deutschsprachige Häuser sind die Wiener Staatsoper und die Semperoper in Dresden.

Was ist der Unterschied zwischen Oper und Musical?

Die Oper wird klassisch gesungen und meist von einem Sinfonieorchester begleitet; das Musical mischt Gesang, Tanz und Sprechszenen mit Popmusik.

Was bedeutet »Erzähl keine Opern«?

Man soll sich kurzfassen und nicht übertreiben.

Quellen

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