Stadt, Staat oder statt? Drei Wörter, die man leicht verwechselt

Eine Stadt ist eine größere, dicht bebaute Siedlung mit eigener Verwaltung und meist Stadtrecht. Das Wort bezeichnet auch das Stadtzentrum und die Bewohner.

Die Stadt ist größer als ein Dorf und hat eine eigene Verwaltung mit Rathaus und Bürgermeister oder Bürgermeisterin. Wer in einer Stadt lebt, ist Städter oder Städterin. Stadt, Stätte, statt und Werkstatt gehen alle auf dasselbe althochdeutsche „stat“ zurück, das einfach „Ort, Stelle“ bedeutete.

Formen

FormWortHinweis
Genus + Artikeldie StadtFemininum
Genitivder Stadt
Pluraldie Städtemit Umlaut, gesprochen [ʃtɛːtə]
Adjektivstädtisch„städtische Busse“
KompositaHauptstadt, Altstadt, Großstadtab 100.000 Einwohnern

Stadt in Beispielsätzen

Stadt, Staat, statt

Wann ist ein Ort eine Stadt?

In Deutschland entscheidet das Stadtrecht, nicht die Größe. Es gibt winzige Städte mit wenigen hundert Einwohnern und große Gemeinden ohne Stadtrecht.

Was bedeutet „Stadtluft macht frei“?

Ein mittelalterlicher Rechtsgrundsatz: Wer als Höriger ein Jahr und einen Tag in einer Stadt lebte, wurde frei von seinem Grundherrn.

Quellen

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