Rampe: schiefe Ebene, Laderampe und Bühnenrand

Eine Rampe ist eine schräge Fläche, die zwei Höhen verbindet, etwa zum Be- und Entladen oder für Rollstühle. Im Theater heißt so auch der vordere Rand der Bühne.

Eine Rampe überbrückt einen Höhenunterschied ohne Stufen: Lastwagen werden an ihr beladen, Rollstühle und Kinderwagen rollen sie hinauf. Im Theater bezeichnet das Wort den vorderen Rand der Bühne. Wer im Rampenlicht steht, steht sprichwörtlich ganz vorn – dort, wo früher die Lampen am Bühnenrand leuchteten.

Formen

MerkmalFormHinweis
Genusdie RampeFemininum
Genitivder Rampeunverändert
Pluraldie RampenDativ: den Rampen
KompositaLaderampe, Startrampe, Auffahrtsrampesehr häufig
AbleitungRampenlichtmeist übertragen gebraucht

Rampe im Satz

Herkunft und Rampenlicht

Das Wort stammt aus dem Französischen: *rampe* bedeutet dort Auffahrt, Treppengeländer und eben auch Bühnenrampe. Es gehört zum Verb *ramper*, das ursprünglich „klettern“ und heute „kriechen“ heißt. Im 19. Jahrhundert beleuchteten Öl- und später Gaslampen die Bühne von der Rampe aus – das Licht kam also von unten. Daraus entstand das Rampenlicht, das wir heute für jede Form von Öffentlichkeit verwenden.

Wie steil darf eine Rollstuhlrampe sein?

Nach der deutschen Norm DIN 18040 höchstens 6 Prozent Steigung; bei längeren Rampen sind Zwischenpodeste vorgeschrieben.

Ist Rampensau eine Beleidigung?

Nein, im Bühnenjargon ist es eher ein Kompliment. Wegen des Wortteils „Sau“ wirkt es aber derb und passt nicht in förmliche Texte.

Quellen

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