Nebel: Bedeutung, Sichtweite und Sternenwolken

Nebel ist eine Wolke aus feinsten Wassertröpfchen direkt über dem Boden, die die Sicht trübt. In der Astronomie heißen leuchtende Gas- und Staubwolken ebenfalls Nebel.

Im Herbst liegt Nebel oft wie Watte über Feldern und Flüssen. Für Meteorologen ist er nichts anderes als eine Wolke, die den Boden berührt. Von Nebel spricht man erst, wenn die Sicht unter einen Kilometer sinkt. Darüber heißt es nur Dunst.

Formen

MerkmalFormBeispiel
Genusder Nebel (maskulin)dichter Nebel
Genitivdes Nebelswegen des Nebels
Pluraldie Nebeldie Nebel des Herbstes
Adjektivneblig / nebeligein nebliger Morgen
KompositumNebelscheinwerferNebelscheinwerfer einschalten

Beispielsätze

Herkunft und Verwandtschaft

Das Wort ist sehr alt: althochdeutsch *nebul*, verwandt mit lateinisch *nebula*, „Dunst, Nebel“, und griechisch *nephélē*, „Wolke“. Aus *nebula* stammt auch die englische Bezeichnung für Sternnebel. Früher nannte man auch ferne Galaxien Nebel; der *Andromedanebel* trägt diesen Namen bis heute, obwohl er eine eigene Galaxie ist. Mit dem Wetter hängen Wörter wie *Hochnebel*, *Bodennebel* und *Nebelbank* zusammen; sie beschreiben, wie hoch der Nebel liegt und wie stark er die Sicht einschränkt.

Was ist der Unterschied zwischen Nebel und Dunst?

Bei Dunst beträgt die Sichtweite mehr als einen Kilometer, bei Nebel weniger.

Schreibt man neblig oder nebelig?

Beide Formen sind korrekt; *neblig* ist häufiger.

Quellen

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