Laterne: Licht für Straße, Garten und Martinsumzug

Eine Laterne ist eine Lampe, deren Licht durch ein Gehäuse aus Glas, Papier oder Metall vor Wind und Regen geschützt ist. Dazu gehören Straßenlaternen ebenso wie die Papierlaternen der Kinder am Martinstag.

Früher trug man eine Laterne, um nachts den Weg zu finden – mit einer Kerze im Inneren, geschützt vor dem Wind. Heute denken viele zuerst an die Straßenlaterne oder an den Martinsumzug im November. Wenn Kinder mit leuchtenden Laternen durch die Straßen ziehen und singen, ist in Deutschland Sankt Martin. Bekannt ist das Lied „Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne“.

Formen

MerkmalFormHinweis
Genusdie LaterneFemininum
Genitivder Laterneunverändert
Pluraldie Laternen-n
Diminutivdas Laternchenselten
KompositaStraßenlaterne, Laternenumzug, Laternenpfahlsehr häufig

Laterne im Satz

Die rote Laterne

Das Wort kam aus dem lateinischen *lanterna* ins Deutsche, das seinerseits auf griechisch *lamptēr* „Leuchter“ zurückgeführt wird. Die „rote Laterne“ des Tabellenletzten stammt von der Eisenbahn: Am letzten Wagen eines Zuges hing früher ein rotes Schlusslicht. Bei der Tour de France heißt der Letzte der Gesamtwertung bis heute *lanterne rouge*.

Was bedeutet „die rote Laterne tragen“?

Im Sport ganz unten in der Tabelle stehen, also Letzter sein.

Wann ist der Laternenumzug?

Traditionell am oder um den 11. November, dem Martinstag; in manchen Orten schon Anfang November.

Quellen

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