Kerze: Licht aus Wachs – und im Motor

Eine Kerze ist ein Leuchtmittel aus Wachs oder Paraffin mit einem Docht, der beim Brennen eine Flamme speist. Übertragen heißen auch die Zündkerze im Motor und eine Turnübung so.

Die Kerze spendet ein warmes, ruhiges Licht – kein Wunder, dass sie bei Festen, in Kirchen und beim Abendessen zu zweit nicht fehlen darf. Seit es elektrisches Licht gibt, brennt eine Kerze fast nur noch für die Stimmung. Das Wort hat aber auch technische und sportliche Bedeutungen.

Formen

MerkmalFormHinweis
Genusdie Kerzefeminin
Genitivder Kerzeunverändert
Pluraldie KerzenEndung -n
Adjektivkerzengeradesehr gerade, aufrecht
KompositaBienenwachskerze, Zündkerze, Kerzenscheinsehr produktiv

Beispielsätze

Kerzen im Jahreslauf

Der Adventskranz mit seinen vier Kerzen geht auf den Hamburger Theologen Johann Hinrich Wichern zurück: Er hängte 1839 im „Rauhen Haus“ einen Wagenrad-Kranz mit kleinen Kerzen für jeden Werktag und großen für die Sonntage auf. Daraus entstand der heute übliche Kranz mit vier Kerzen. Zu Mariä Lichtmess am 2. Februar werden in katholischen Kirchen traditionell Kerzen geweiht. Und an Gräbern brennt an Allerheiligen vielerorts ein rotes Grablicht. Die Flamme einer Kerze steht so für Erwartung, Gebet und Erinnerung.

Was bedeutet kerzengerade?

Völlig gerade und aufrecht, etwa beim Sitzen oder Stehen.

Was ist die Kerze beim Turnen?

Ein Schulterstand, bei dem der Körper senkrecht nach oben zeigt und die Hände den Rücken stützen.

Quellen

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