Der Gorilla: größter Menschenaffe und salopp der Leibwächter

Der Gorilla ist der größte lebende Menschenaffe und lebt in den Wäldern Zentralafrikas. Umgangssprachlich nennt man auch einen kräftigen Leibwächter oder Türsteher so.

Der Gorilla ist ein Affe der Superlative: Männchen können über 200 Kilogramm wiegen. Trotz des wilden Rufs ernähren sich Gorillas fast nur von Pflanzen und leben friedlich in Familiengruppen. Das furchteinflößende Brusttrommeln ist meist Imponiergehabe, kein Angriff. Beide Arten, der Westliche und der Östliche Gorilla, gelten als stark gefährdet.

Formen

MerkmalFormHinweis
Genusder Gorillamaskulin, auch für Weibchen
Genitivdes Gorillas
Pluraldie Gorillasmit -s
Weibchendas Gorillaweibchenselten: Gorilladame
KompositaBerggorilla, Flachlandgorilla, SilberrückenSilberrücken = erwachsenes Männchen

Beispiele

Herkunft: ein Wort aus der Antike

Das Wort ist älter als die wissenschaftliche Entdeckung des Tieres. Der karthagische Seefahrer Hanno berichtete im 5. Jahrhundert v. Chr. von behaarten, wilden Menschen an der afrikanischen Küste, die seine Dolmetscher „Gorillai“ nannten. Als der amerikanische Missionar Thomas Savage und der Anatom Jeffries Wyman das Tier 1847 beschrieben, griffen sie diesen alten Namen auf.

Ist der Gorilla gefährlich?

In freier Natur greift er Menschen sehr selten an. Drohgebärden dienen meist der Abschreckung.

Ist „Gorilla“ für einen Menschen eine Beleidigung?

Für Leibwächter ist es salopp, aber gängig. Als Bezeichnung für jemanden wegen seines Aussehens ist es verletzend.

Quellen

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