Was ist eine Fackel? Brennendes Licht in der Hand

Eine Fackel ist ein Stab, dessen oberes Ende mit brennbarem Material wie Harz, Wachs oder Pech umwickelt ist und mit offener Flamme brennt. Sie dient als tragbare Lichtquelle.

Lange bevor es Taschenlampen gab, trug man nachts eine Fackel: einen Stab, an dessen Spitze ein Feuer brannte. Bis heute hat sie etwas Feierliches – bei Umzügen, Zeremonien und Mahnwachen. Wer die Fackel weitergibt, übergibt mehr als Licht: eine Aufgabe, eine Tradition, eine Idee. Das berühmteste Beispiel ist das olympische Feuer.

Formen

MerkmalFormHinweis
Genusdie Fackelfeminin
Pluraldie Fackeln–
Verbfackeln„nicht lange fackeln“
KompositaFackelzug, Fackellauf, Pechfackel–
SynonymLeuchte, KienspanKienspan: Holzspan aus Kiefer

Fackel in Beispielsätzen

Herkunft und Redewendung

Ist eine Fackel dasselbe wie eine Kerze?

Nein. Eine Kerze steht und brennt mit kleinem Docht; eine Fackel wird in der Hand getragen und hat eine große, offene Flamme.

Darf man Fackeln überall anzünden?

Nicht immer. In Wäldern und bei Trockenheit gelten wegen Brandgefahr oft Verbote; Gemeinden können Fackelzüge genehmigungspflichtig machen.

Quellen

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