Ente: Wasservogel, Falschmeldung und Kultauto

Eine Ente ist ein Wasservogel mit breitem Schnabel und Schwimmfüßen. Übertragen bezeichnet das Wort eine Falschmeldung in der Presse und umgangssprachlich den Citroën 2CV.

Die Ente schwimmt im Stadtpark, landet als Braten auf dem Teller und taucht gelegentlich sogar in der Zeitung auf – dann allerdings als Falschmeldung. Eine Zeitungsente quakt nicht, sie schnattert nur Unsinn. Kaum ein Tiername hat so viele Nebenbedeutungen.

Formen

MerkmalFormHinweis
Genusdie Entefeminin
Genitivder Enteunverändert
Pluraldie EntenEndung -n
Männchender Erpelauch: Enterich
KompositaStockente, Entenbraten, Zeitungsentehäufig

Beispiele

Warum heißt eine Falschmeldung Ente?

Die Herkunft der Zeitungsente ist nicht sicher geklärt. Häufig wird sie auf das französische *canard* zurückgeführt, das ebenfalls »Ente« und »Falschmeldung« bedeutet; die Wendung *vendre un canard à moitié* (»eine Ente zur Hälfte verkaufen«) meinte einen Betrug. Ein anderer, aber unbelegter Deutungsversuch erklärt das Wort mit dem Kürzel »N. T.« für *non testatum*, »nicht bestätigt«. Sicher ist nur: Eine Ente ist das Gegenteil einer seriösen Meldung.

Wie heißt die männliche Ente?

Das Männchen heißt Erpel, regional auch Enterich.

Was ist eine Zeitungsente?

Eine falsche Nachricht, die von den Medien verbreitet wurde.

Quellen

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