Wann ist etwas zu Ende? Bedeutung und Gebrauch von „Ende“
Das Ende ist der Punkt, an dem etwas aufhört, oder der äußerste Teil eines Gegenstands. Das Wort bezeichnet auch den Schluss eines Zeitraums, einer Geschichte oder eines Lebens.
Das Ende ist der Gegensatz zum Anfang: Filme, Ferien, Straßen und Seile haben eines, manche Dinge sogar zwei. Das Wort ist sehr häufig und steckt in vielen festen Wendungen. Bei Zeitangaben braucht „Ende“ keine Präposition: Man sagt „Ende Mai“, nicht „am Ende Mai“.
- Schluss, Aufhören. *Das Ende des Films war überraschend.*
- Äußerster Teil. *Am Ende der Straße liegt ein Park.*
- Zeitpunkt am Schluss eines Zeitraums. *Ende des Jahres ziehen wir um.*
- Tod (gehoben). *Er fühlte sein Ende nahen.*
- Stück (umgangssprachlich). *Ein Ende Wurst.*
Formen und Wortfamilie
| Form | Wort | Hinweis |
|---|---|---|
| Genus + Artikel | das Ende | Neutrum |
| Genitiv | des Endes | |
| Plural | die Enden | „an allen Ecken und Enden“ |
| Verb | enden, beenden | „Der Weg endet hier“ |
| Komposita | Wochenende, Kriegsende, Endspiel |
Ende in Beispielsätzen
- Schönes Wochenende!Gruß am Freitag.
- Die Vorstellung ist zu Ende.„zu Ende“ = vorbei.
- Letzten Endes war es meine Entscheidung.Feste Wendung mit Genitiv: schließlich.
Redewendungen
- Ende gut, alles gut – wenn das Ergebnis stimmt, ist der Ärger vergessen (auch ein Stücktitel Shakespeares auf Deutsch)
- das dicke Ende kommt noch – das Schlimmste steht noch bevor
- am Ende sein – völlig erschöpft oder ratlos sein
- kein Ende nehmen – scheinbar endlos dauern, etwa bei einer langen Rede