Eisen: das Metall, das eine ganze Epoche prägte

Eisen ist ein silbergraues, magnetisierbares Metall mit dem Zeichen Fe. Es ist das wichtigste Gebrauchsmetall der Menschheit und Hauptbestandteil von Stahl; im Körper ist es lebenswichtig für den Sauerstofftransport.

Eisen ist das Rückgrat der Technik: Aus ihm wird Stahl, und aus Stahl entstehen Brücken, Schiffe und Maschinen. Eisen steckt nicht nur in Schienen und Nägeln, sondern auch in jedem roten Blutkörperchen. Dort bindet es den Sauerstoff, den wir zum Leben brauchen.

Formen und Daten

MerkmalFormHinweis
Genusdas Eisenneutrum
Pluraldie Eisenfür Werkzeuge, Golfschläger
Adjektiveiserneiserner Wille
ZeichenFevon lateinisch ferrum
KompositaHufeisen, Bügeleisen, Eisenbahn

Beispiele

Die Eisenzeit

Als Menschen lernten, Eisen aus Erz zu gewinnen, begann eine neue Epoche: die Eisenzeit. In Mitteleuropa setzte sie etwa im 8. Jahrhundert v. Chr. ein, nach der Bronzezeit. Eisenerz war viel häufiger als Kupfer und Zinn, sodass Werkzeuge und Waffen erstmals breit verfügbar wurden. Ein Schmied wurde zu einem der wichtigsten Handwerker jedes Dorfes. Das Hufeisen gilt bis heute als Glücksbringer.

Warum ist Eisen wichtig für den Körper?

Es ist Bestandteil des roten Blutfarbstoffs Hämoglobin, der Sauerstoff transportiert. Eisenmangel führt zu Müdigkeit und Blässe.

Was bedeutet eiserner Wille?

Das Adjektiv eisern steht übertragen für unerschütterlich und hart.

Quellen

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