Kunst: Was man können muss – und was man schaffen kann

Kunst ist die schöpferische Tätigkeit des Menschen und ihr Ergebnis, etwa Malerei, Musik oder Literatur. Außerdem bezeichnet Kunst ein besonderes Können.

Kunst reicht von der Höhlenmalerei bis zur Videoinstallation. Doch das Wort ist älter als jede Museumsdebatte. Kunst kommt von „können“ – ursprünglich war sie einfach Wissen und Fertigkeit. Daher sagt man bis heute: „Das ist keine Kunst“, wenn etwas leicht ist.

Formen

MerkmalFormBeispiel
Genusdie Kunstzeitgenössische Kunst
Genitivder Kunstdie Geschichte der Kunst
Pluraldie Künstedie schönen Künste
Adjektivkünstlichkünstliches Licht
Kompositumdas Kunstwerkein berühmtes Kunstwerk

Beispiele

Kunst und können

Althochdeutsch *kunst* bedeutete „Wissen, Weisheit, Fähigkeit“ und ist eine Ableitung von *kunnan* „wissen, können“. Erst im 18. Jahrhundert wurde Kunst zum Wort für das ästhetische Schaffen von Malern, Dichtern und Musikern. Die alte Bedeutung lebt in *Kochkunst*, *Heilkunst* oder *Kunststück* weiter. Interessant: *Kunststoff* ist ein künstlich hergestellter Stoff, also Plastik – und die *Plastik* ist zugleich eine Skulptur in der bildenden Kunst.

Was sind die „sieben freien Künste“?

Im Mittelalter die Grundfächer der Bildung: Grammatik, Rhetorik, Logik, Arithmetik, Geometrie, Musik und Astronomie.

Was bedeutet „brotlose Kunst“?

Eine Tätigkeit, mit der man kein Geld verdient.

Quellen

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