Jeder ist seines Glückes Schmied: Was ein Schmied tut

Ein Schmied ist ein Handwerker, der Metall, vor allem Eisen, durch Erhitzen und Hämmern formt. Heute heißt der Beruf meist Metallbauer.

Der Schmied steht am Amboss, hält das glühende Eisen mit der Zange und schlägt mit dem Hammer zu, bis es die gewünschte Form hat. Jahrhundertelang war er in jedem Dorf unentbehrlich. Man muss das Eisen schmieden, solange es heiß ist – das wusste jeder Schmied lange vor dem Sprichwort.

Formen und Komposita

MerkmalFormHinweis
Genusder Schmiedmaskulin
Genitivdes Schmiedsauch des Schmiedes
Pluraldie SchmiedeEndung -e
Werkstattdie Schmiedefeminin, Plural Schmieden
KompositaHufschmied, Goldschmied, Kunstschmiednach Material und Zweck

Beispiele

Schmied und Schmidt

Dass *Schmidt* (in Varianten wie *Schmitt*, *Schmitz*, *Schmid*) nach *Müller* der zweithäufigste Familienname in Deutschland ist, zeigt, wie verbreitet das Handwerk einst war. Jedes Dorf brauchte einen Schmied für Hufeisen, Pflugscharen und Werkzeuge. Achtung bei der Rechtschreibung: Der Beruf schreibt sich Schmied mit *ie*, der Name meist ohne. Und *der* Schmied ist die Person, *die* Schmiede die Werkstatt. Zum Glück im Sprichwort vgl. Glück.

Was ist der Unterschied zwischen der Schmied und die Schmiede?

Der Schmied ist der Handwerker, die Schmiede seine Werkstatt. Der Plural von Schmied ist die Schmiede, der von Schmiede die Schmieden.

Gibt es den Beruf Schmied noch?

Ja, als Metallbauer oder Hufschmied. Kunstschmiede arbeiten oft wie früher mit Feuer und Hammer.

Quellen

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