Dynamit: Sprengstoff mit Kraft im Namen

Dynamit ist ein Sprengstoff, den Alfred Nobel in den 1860er-Jahren erfand: Nitroglycerin wird dabei in ein saugfähiges Material gebunden und so handhabbar gemacht. Übertragen steht das Wort für etwas mit explosiver Wirkung.

Dynamit ist der Sprengstoff schlechthin – in Comics wie in der Bergbaugeschichte. Erfunden hat ihn der schwedische Chemiker Alfred Nobel, der das gefährliche Nitroglycerin bändigen wollte. Mit dem Vermögen aus seinen Sprengstoffen stiftete Nobel später ausgerechnet auch einen Friedenspreis. Im Namen steckt das griechische *dýnamis*, „Kraft“.

Grammatik

MerkmalFormHinweis
Genusdas Dynamitsächlich
Genitivdes Dynamitsmit -s
Plural—kein Plural
Mengeneine Stange Dynamitübliche Zähleinheit
VerwandtDynamik, dynamischgleiche griechische Wurzel

Beispielsätze

Von der Kieselgur zum Nobelpreis

Nitroglycerin ist flüssig und explodiert schon bei Erschütterung – mehrere Unfälle, bei einem davon starb 1864 Nobels jüngerer Bruder Emil. Nobel fand heraus, dass sich die Flüssigkeit in Kieselgur, einer porösen Erde aus Algenschalen, aufsaugen lässt. Die Masse ließ sich formen, transportieren und erst mit einem Zünder auslösen. 1867 ließ er sie als Dynamit patentieren. Sein Testament bestimmte, dass aus seinem Vermögen jährlich Preise vergeben werden – seit 1901 die Nobelpreise.

Hat Dynamit einen Plural?

Nein. Man spricht von Dynamit als Stoff oder zählt Stangen Dynamit.

Was bedeutet politisches Dynamit?

Ein Thema oder eine Information, die heftige Folgen auslösen und etwa eine Regierung in Bedrängnis bringen kann.

Quellen

WhatsAppXTelegramFacebook

Mehr Wörter mit 7 Buchstaben