Dieb oder Räuber? Wer heimlich nimmt und wer Gewalt nutzt

Ein Dieb ist eine Person, die fremdes Eigentum heimlich und ohne Gewalt wegnimmt, um es zu behalten. Die weibliche Form ist Diebin.

Der Dieb nimmt, was ihm nicht gehört – meist leise und ungesehen. Wer Gewalt anwendet, ist im deutschen Recht kein Dieb mehr, sondern ein Räuber. Die Polizei unterscheidet daher genau zwischen Diebstahl und Raub; ein Räuber wird deutlich härter bestraft.

Formen und Wortbildung

MerkmalFormBeispiel
Genusder Dieb (maskulin), die Diebinein dreister Dieb
Genitivdes Diebes / Diebsdie Spur des Diebes
Pluraldie Diebe, die DiebinnenDiebe festnehmen
Nomender Diebstahleinen Diebstahl anzeigen
Adjektivdiebischeine diebische Freude

Beispielsätze

Dieb, Räuber, Einbrecher

Woher kommt „diebische Elster“?

Elstern gelten im Volksglauben als Vögel, die glänzende Dinge stehlen. Studien zeigen allerdings, dass sie glänzende Gegenstände eher meiden.

Wie nennt man einen gerissenen Dieb?

Umgangssprachlich etwa *Gauner* oder Ganove; ein Gauner betrügt aber eher, als dass er stiehlt.

Quellen

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