Armband: vom Schmuckstück bis zum Festivalbändchen

Ein Armband ist ein Band oder Reif, der um das Handgelenk getragen wird – als Schmuck, zur Befestigung einer Uhr oder als Erkennungszeichen.

Das Armband gehört zu den ältesten Formen von Schmuck. Schon in der Bronzezeit trugen Menschen Reifen um Arme und Handgelenke. Heute kann ein Armband ein Familienerbstück sein, eine Uhr halten oder einem den Zutritt zu einem Konzert sichern. Das Material reicht von Gold bis zu Stoff und Kunststoff.

Formen

MerkmalFormHinweis
Genusdas Armbandneutral wie das Band
Genitivdes Armband(e)sbeide Formen
Pluraldie Armbändermit Umlaut
Diminutivdas Armbändchenkleines Band, Festivalband
KompositaUhrenarmband, Bettelarmband, FreundschaftsarmbandArt und Zweck

Beispielsätze

Die Armbanduhr: früher Damenschmuck

Lange trugen Männer ihre Uhr an einer Kette in der Westentasche. Die Armbanduhr galt im 19. Jahrhundert als Schmuckstück für Frauen, für Herren war sie verpönt. Erst Soldaten und Piloten entdeckten, wie praktisch es ist, die Zeit mit einem Blick aufs Handgelenk abzulesen, ohne die Hände zu brauchen. Nach dem Ersten Weltkrieg setzte sich die Armbanduhr dann auch bei Männern durch. Das Wort *Armband* selbst ist eine einfache Zusammensetzung aus *Arm* und *Band*; das Grundwort bestimmt das neutrale Genus.

Heißt es der oder das Armband?

*Das Armband*, weil das Grundwort *das Band* neutral ist.

Wie lautet der Plural?

*Die Armbänder*, mit Umlaut wie *die Bänder*.

Quellen

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