Antenne – vom Segelschiff über das Insekt zum Funkmast

Eine Antenne ist eine Vorrichtung zum Senden oder Empfangen elektromagnetischer Wellen, etwa für Radio, Fernsehen oder Mobilfunk. In der Zoologie heißen auch die Fühler von Insekten Antennen.

Ohne Antenne kein Radio, kein Fernsehen, kein Handyempfang. Sie fängt elektromagnetische Wellen auf oder strahlt sie ab, damit ein Signal übertragen werden kann. Früher standen Antennen auf jedem Dach, heute verstecken sie sich im Smartphone. Wer eine Antenne für etwas hat, spürt Dinge, die andere gar nicht bemerken.

Formen

MerkmalFormHinweis
Genusdie AntenneFemininum
Genitivder Antenneunverändert
Pluraldie Antennen-n
KompositaSatellitenantenne, Zimmerantenne, Antennenmasthäufig
SynonymFühlerin der Biologie

Antenne im Satz

Vom Segelmast zum Fühler

Lateinisch *antenna* (auch *antemna*) bezeichnete die Rahe, also die Querstange am Mast eines Segelschiffs. In der Renaissance übertrug man das Wort auf die Fühler von Insekten, weil sie wie kleine Rahen vom Kopf abstehen. Als um 1900 Pioniere wie Guglielmo Marconi Drähte für die Funkübertragung aufspannten, nannte man auch diese „Antennen“. Ein Sender ohne Antenne bleibt stumm.

Was ist der Unterschied zwischen Antenne und Sender?

Der Sender erzeugt das Signal, die Antenne strahlt es in Form von Wellen ab. Beim Empfang fängt die Antenne die Wellen auf.

Haben Handys noch Antennen?

Ja, mehrere sogar – sie sind nur im Gehäuse eingebaut und deshalb unsichtbar.

Quellen

WhatsAppXTelegramFacebook

Mehr Wörter mit 7 Buchstaben